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    Sammlung zeitgenössische Kunst

 

   

Die Sammlung zeitgenössischer Kunst umfasst den Zeitraum nach 1945. Eine repräsentative Werkauswahl der Sammlung wird heute im oberen Tonnengewölbe des Nordflügels und im Skulpturenpark gezeigt.

Wurde nach der Eröffnung des Museums ab 1976 in repräsentativem Maße Bildhauerkunst aus der DDR gesammelt, öffnete sich die Sammeltätigkeit ab 1990 wieder internationalen Kunstentwicklungen, wie es einst in der Gründungsphase der öffentlichen Kunstsammlungen in Magdeburg am Ende des 19. Jahrhunderts, im Kaiser-Friedrich-Museum, bereits die Konzeption des Museumsdirektors Theodor Volbehr war.
Mit der Neuordnung der Sammlung in den letzten Jahren wurde bewusst auf geografische, stilistische, oder medienspezifische Festlegungen verzichtet. Entsprechend dem gegenwärtigen Kunstgeschehen, das als ein lebendiges, zeitlich changierendes System erscheint und mit der Vielfalt künstlerischer Praktiken operiert, werden anhand signifikanter Positionen allgemeine Zusammenhänge illustriert. Momentan umfasst die Dauerausstellung im Haus neben den Skulpturen, Gemälden und Videos deutscher Künstler beispielsweise Werke von Künstlern aus Italien, Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien, den USA, Polen, Norwegen, Dänemark, der Schweiz und Israel. Abseits der Metropolen des Kunstbetriebs gelegen, ermöglicht es der Standort Magdeburg auch auf Entwicklungen der Kunst einzugehen und auf Impulse zu setzen, die bislang weniger im Fokus allgemeiner Aufmerksamkeit des Kunstgeschehens stehen und damit den eigenständigen Charakter der Sammlung zu unterstreichen.

Zum Ende des letzten Jahrhunderts hat sich das Video zum gleichberechtigten künstlerischen Medium entwickelt, indem es ein eigenes Bildverständnis hervorbrachte. Die Mediensammlung des Kunstmuseums besteht seit 2005 und enthält bereits wichtige Werke u.a. von John Smith, Dagmar Varady, Sigalit Landau, Sean Snyder, Andrea Fraser, Beat Streuli, Nan Hoover oder Hito Steyerl.

 

Das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, die Sammlung der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Magdeburg, private Förderer und Stifter sowie der Freundeskreis des Museums sind unverzichtbare Säulen der Ankaufspolitik.