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     STUDIERENDEN-TAG | 13.12.

Am Donnerstag, den 13. Dezember, ist Tag für Studierende im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen. Es werden kostenlose Führungen für Studenten in der Ausstellung AMBITUS. Kunst und Musik heute angeboten: 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr

 

 

 

     MITTWOCHABEND IM KUNSTMUSEUM | 12.12., 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch im Monat gibt es die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen und in lockerer Atmosphäre Gespräche über die Kunst und mit Künstler zu führen.

Am 12. Dezember werden anlässlich von Neuwerbungen und Schenkungen einige Neuzugänge im Sammlungsbestand des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen präsentiert.

Der Eintritt ist frei.

 

 

  Nächste Sonntagsführung in der Ausstellung am 25.11., 15.00 Uhr

 

 

 

  

   

     Krypta der ehemaligen Klosterkirche wiedereröffnet

Weiterer wichtiger Sanierungsschritt

Die Sanierung der Krypta der Liebfrauenkirche des ehem. Klosters Unser Lieben Frauen, in dem sich heute das Kunstmuseum der Stadt Magdeburg befindet, ist abgeschlossen. Damit ist nun eines der bedeutendsten romanischen Architektur- zeugnisse des Hochmittelalters, die um 1078 erbaute dreischiffige Hallenkrypta unter dem Chorjoch für die Öffentlichkeit zugänglich. Ermöglicht wurden die seit 2016 durchgeführten Sanierungsarbeiten aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur- und Medien (BKM). 

Neu für die Besucher ist auch die Möglichkeit, den Memorialraum mit der ursprünglichen Begräbnisstelle des hl. Norbert von Xanten in den Dimensionen des 17. Jahrhunderts zu erleben. Die Medienkunstinstallation NAM IN LOCO HOC von Martin Stefke und Friederike Drews lässt Leben und Wirken des einstigen Bischofs und Ordensgründers der Prämonstatenser an diesem Ort aus heutiger Perspektive lebendig werden.
Ein Bodenkunstwerk des Malers und Grafikers Martin Assig, das eigens für den Ort der Vierung geschaffen wurde, wurde ebenfalls am 7. Oktober an die Öffentlichkeit übergeben.
Die Krypta ist ab 9. Oktober Teil des Besucherrundgangs des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen.

 

 

 

     Neu in den Sammlungen

     Günter Fruhtrunk - Horst Bartnig

Zu Beginn dieses Jahres konnte die Stiftung Kunst und Kultur der Stadtsparkasse Magdeburg die Grafikmappe "Sechs Serigrafien, 1967" von Günter Fruhtrunk und das Gemälde "24 unterbrechungen - quadrate in weiß, rechtecke in 4 farben, unterbrechungen - quadrate in schwarz, rechtecke in 4 farben, 20 große quadrate in 4 farben" von Horst Bartnig erwerben, um sie dem Kunstmuseum Magdeburg als Dauerleihgabe zur Verfügung zu stellen.

 

                   

Abb.: Günter Fruhtrunk: Aus der Mappe: Sechs Serigrafien 1967, Farbserigrafie, 62 x 62 cm, Foto: Kunstmuseum Magdeburg

 

Günter Fruhtrunk (*1923 in München, † 1982 in München) gilt als maßgeblicher Wegbereiter in der Kunst ab den 1960er Jahren in Westdeutschland. Sein Gestaltungsmittel ist die Farbe, die er von jeglicher "Fremdbestimmung", von allen kulturell überlieferten oder individuellen Bedeutungen befreien will. Fruhtrunk ist einer der wichtigsten Vertreter abstrakt-konstruktiver Malerei in Deutschland und auch international anerkannt. Von 1967-1982 hatte er eine Professur an der Kunstakademie München.

 

 

      

Abb.: Horst Bartnig: 24 unterbrechungen - quadrate in weiß, rechtecke in 4 farben, unterbrechungen - quadrate in schwarz, rechtecke in 4 farben, 20 große quadrate in 4 farben, Acryl auf Leinwand, 120 x 120 cm, Foto: H.-W. Kunze

 

Horst Bartnig (*1936 in Militsch/Schlesien, lebt in Berlin) hat von 1954-57 an der Fachschule für Angewandte Kunst in Magdeburg studiert, danach als Bühnenmaler in Weimar und Berlin gearbeitet. Seine eigene künstlerische Konzeption entwickelt Bartnig neben dem offiziellen Kontext der Kunst in der DDR vollkommen autonom. Nachdem er 1975 seine variablen Systeme entwickelt, entstehen 1979 erste Computergrafiken und daraus 1984 das Prinzip der "unterbrechungen". Bartnig ist damit ein früher Vorreiter der Digitalisierung in der Gegenwartskunst und erhielt mehrfach Ehrungen für sein Schaffen.